Gründe für die vegane Ernährung

Vegan = Umweltbewusst? Allgemein

Hallo liebe Leser/innen,

in diesem Beitrag findet ihr die Gründe, um vegan zu leben. Falls euch das zu viel Text ist findet ihr im nächsten Beitrag auch eine Grafik dazu.

Viele Menschen spielen mit dem Gedanken sich vegan zu ernähren, was genau sie antreibt ihre Ernährung umzustellen und auf alle tierischen Produkte zu verzichten werdet ihr hier finden. Weit über 50% der Veganer haben sich zuvor vegetarisch ernährt, und sich in dieser Zeit weiter über  die Folgen des Konsums von Lebensmitteln, welche von Tieren stammen, informiert.

 

Die Rechte der Schwächeren: Tierschutz 

Einer der häufigsten Gründe sich vegan zu ernähren ist der Tierschutz, welcher hinter einer Tierversuchs- und Tierproduktfreien Lebensweise steht. Viele Veganer wollen die Verantwortung für das Schlachten und Töten von Tieren nicht mit sich selbst vereinbaren. Denn auch Tiere haben das Recht zu leben und somit sollten auch die Menschen Barmherzigkeit und Mitgefühl gegenüber den Schwächeren zeigen.

Gesundheitliche Aspekte: Diabetes und Co.

Auch viele gesundheitliche Aspekte spielen eine Rolle bei der Entscheidung für eine tierproduktfreie Ernährung. Die deutlich cholesterinärmere vegane Ernährung kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken, zumal anstelle tierischer Fette und gesättigter Fettsäuren deutlich mehr ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe aufgenommen werden. Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, soll unter anderem aufgrund des durchschnittlich geringeren Körpergewichtes eines Veganers verringert sein. Die durch eine rein pflanzliche Ernährung gesenkten Blutdruckwerte können sich positiv auf unsere Gesundheit und Vitalität auswirken, einige Studien schreiben der veganen Ernährung sogar eine Reduzierung des Krebsrisikos zu. Eine gesunde, ausgewogene vegane Ernährung kann unseren Körper mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen versorgen. Eine Ausnahme stellt Vitamin B12 dar, das nur in tierischen Produkten vorkommt und durch speziell angereicherte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel supplementiert werden muss.

Verantwortung für unsere Umwelt: Umweltschutz

Auch verschiedene Umweltaspekte können Beweggründe sein, sich für eine vegane Ernährung zu entscheiden. Die landwirtschaftliche Tierhaltung hat einen Ausstoß von rund 18 Prozent aller Treibhausgase, und somit mehr Emissionen als der globale Verkehr vorzuweisen.Um weltweit Weideland für die Viehhaltung und Ackerland für den Anbau von Futtermitteln zu schaffen, müssen beispielsweise artenvielfältige Regenwälder großflächig gerodet werden. 2004 lag der Nutztierbestand, bei etwa 23,7 Millionen Schweinen, 15,7 Millionen Rindern und 2,5 Millionen Schafen, welche große Mengen an Gülle produzierten, welche zu überdüngten Feldern führten und sich somit die Bodenfruchtbarkeit verringerte. Ein anderes großes Problem ist, dass das benutzte Wasser beim schlachten oftmals in das Grundwasser gelangt, welches dadurch ebenfalls verschmutzt wird.

Der Hunger in der Welt: Welthunger

Der Welthunger spielt ebenfalls bei manchen Veganern zu den Beweggründen, denn die Nutztierhaltung verbraucht unzählige Tonnen an Mais, Getreide und Soja als Futtermittel, mit denen man die Menschen direkt ernähren kann. Dennoch wird oftmals der Umweg über die Tiere genommen, während rund 800 Millionen Menschen an Unterernährung leiden.